Werthaltigkeitsprüfung

Die Werthaltigkeitsprüfung oder auch Werthaltigkeitstest (Impairment-Test) genannt, wird von uns immer dann durchgeführt, wenn die Entwicklung des Anlagevermögens Anlass zu einer möglichen Wertberichtigung bietet.

Als einer der wichtigsten Themenbereiche der Bilanzierungsvorschriften US-GAAP und IFRS ist der Werthaltigkeitstest (Impairment Test) ein verpflichtender Niederstwerttest zur Bewertung des Anlagevermögens. Die Durchführung der Tests erfordert in vielen Fällen eine Ertragswertermittlung durch z.B. ein Discounted-Cash-Flow-Verfahren.

Ein Impairment Test wird für einen Geschäftsbereich (Cash Generating Unit) durchgeführt. Unter bestimmten Voraussetzungen werden – wie etwa bei der außerplanmäßigen Abschreibung des Firmenwerts nach HGB – nicht nur einzelne Vermögensgegenstände, sondern ganze Unternehmensteile auf eine Wertminderung getestet.

Ein Werthaltigkeitstest wird grundsätzlich für jeden Vermögensgegenstand durchgeführt, sobald sich interne oder externe Anzeichen einer Wertminderung nach IAS 36 ergeben. Unsere Werthaltigkeitsprüfungen dienen überwiegend als Steuerungsinstrument für ein erfolgreiches Beteiligungsmanagement.

Viele unserer Mandanten haben ihren Unternehmenserwerb aus steuerlichen Gründen mittels einer zu diesem Zweck gegründeten Beteiligungsgesellschaft durchgeführt. Hier findet man im Anlagevermögen dieser Gesellschaften oft nur eine Firmenbeteiligung. Sollte diese Firmenbeteiligung von den für die Wertbemessung entwickelten Planzahlen abweichen, so ist unter Umständen eine Werthaltigkeitsprüfung zu empfehlen.


Zur Verdeutlichung der Aussagekraft einer Werthaltigkeitsprüfung sei auch auf unsere Bibliothek verwiesen. Hier können Sie bei berechtigtem Interesse ein Mustergutachten von uns anfordern.